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Besser lernen
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Besser lernen mit Tipps und Tricks

Die meisten kennen es: Man muss für die Schule oder im Studium innerhalb kürzester Zeit viel Lernmaterial durcharbeiten oder viele Fakten auswendig lernen und der Prüfungstermin kommt immer näher. Der Zeitdruck wächst und Zweifel machen sich breit, ob man ausreichend für die Prüfung lernen konnte. Selbstverständlich möchte man in dieser Zeit versuchen so viel Material wie möglich zu bearbeiten. Doch was kann einem dabei helfen besser zu lernen? Folgend geben wir Ihnen hilfreiche Tipps und Tricks auf die Sie achten können, um Ihre Effektivität beim Lernen zu steigern und erklären welche Lebensmittel und Inhaltstoffe von Lebensmitteln einen positiven Einfluss auf die Lerneffektivität haben können. Starten Sie alternativ direkt Ihre kostenlose und individuelle Beratung, um das für Sie passende Produkt für ein besseres Lernen zu finden.

Besser lernen - was bedeutet das?

Für viele Personen ist Zeit mittlerweile das höchste Gut. Man möchte möglichst wenig Stunden investieren, um ein zuvor definiertes Ziel zu erreichen. Nicht umsonst hört man immer wieder den Slogan „Zeit ist Geld“ der zum Ausdruck bringt, dass die zur Verfügung stehende Zeit extrem viel wert ist. Ziel muss es demnach sein diese ideal zu nutzen und nicht zu vertrödeln, um auch anderen Verpflichtungen oder Hobbys nachgehen zu können. Ein besseres Lernen soll somit die Verkürzung der Spanne beschreiben, die man benötigt, um Lernmaterial zu bearbeiten oder Fakten auswendig zu lernen. Durch ein besseres Lernen gewinnt man Zeit, die man für andere Aktivitäten nutzen kann, die wiederum wichtig für ein ausgeglichenes Lernen sind.

Besser lernen durch Erkennung des eigenen Lerntyps

Beim Lernen gibt es verschiedene Lerntypen. Nicht jede Person gleicht sich in der Art und Weise wie er oder sie am besten lernen kann. Man sollte sich bewusst machen, welche Art des Lernens ideal zu einem passt und diese Lernmethode primär anwenden. Die Lerntypen kann man grob in vier Gruppen aufteilen, wobei kaum jemand ausschließlich einer Gruppe zugeordnet werden kann. Meist handelt es sich um Präferenzen, die als Orientierung dienen können, um die passendste Technik für ein besseres Lernen für sich zu entdecken.

Besser lernen durch auditives Lernen

Der Begriff „auditiv“ leitet sich aus dem lateinischen Wort „audire“ ab und bedeutet übersetzt „hören“. Der auditive Lerntyp kann Gesagtes und Vorgetragenes besser abspeichern, als wenn er versucht dieselben Informationen im Selbststudium aus längeren Texten diverser Literatur zu ziehen. Der auditive Lerner verbindet die Informationen mit der Stimme des Sprechers, wodurch die Informationen für ihn oft greifbarer werden. Er erinnert sich nicht primär an die reine Information, sondern an die „Tonspur“. In Computersprache gesprochen ruft er im Gedächtnis kein Text-Dokument, sondern eine Audio-Datei auf, um sich zu erinnern. Das Lernen in der Schule, in der der Lehrer die Informationen kommuniziert und Sachen erklärt oder das Besuchen von Vorlesungen sind ideale Lernbedingungen für den auditiven Lerntypen. Mitschreiben ist für ihn oftmals gar nicht nötig. Sind diese Personen jedoch gezwungen Informationen im Selbststudium zu lernen, hilft es ihnen, sich die Texte laut vorzulesen. Sie können auch ihr eigenes Gesagtes mit dem Handy oder einem Diktiergerät aufnehmen und für spätere Wiederholungen abspielen lassen.

Besser lernen durch visuelles Lernen

Personen, die das visuelle Lernen bevorzugen, stehen oftmals vor großen Problemen, wenn sie Fachliteratur durcharbeiten und wichtige Informationen aus längeren Texten ziehen müssen. Visuelle Lerntypen „lernen mit den Augen“ und können sich Texte weniger gut einprägen. Informationen, die in Fließdiagrammen oder graphischen Übersichten dargestellt sind, sind hingegen ideale Lernelemente. Visuellen Lernen empfiehlt es sich die Informationen aus den Texten in Schaubildern, Skizzen oder Mind-Maps zu transferieren. Aufeinander aufbauende Informationen können zum Beispiel wie Bausteine dargestellt und mit Pfeilen verbunden werden. Symbole können prägnante und sich wiederholende Wörter ersetzen.
Visuelle Lerntypen sollten jede Möglichkeit nutzen, um sich das Lernen zu erleichtern und dafür sorgen, dass sie stets mit dem Lernstoff (zum Beispiel in Form von Mind-Maps) in Berührung kommen. Sie können die erstellten Medien an die gegenüberliegende Wand der Toilette, neben dem Badezimmerspiegel, in das Portmonee oder in Großform an die Decke über dem Bett platzieren, um möglichst oft mit dem Lernstoff konfrontiert zu werden. Das ständige Betrachten der Medien führt dazu, dass sie diese Informationen viel besser lernen. Anders als der auditive Lerntyp ist der visuelle Lerntyp gezwungen alle Informationen, die der Lehrer, Dozent oder Professor in seiner Unterrichtsstunde erwähnt, mitzuschreiben, um sie zu Hause ggf. in Skizzen zu transferieren. Bereits das Mitschreiben der wichtigen Informationen kann als erster Visualisierungsprozess gesehen werden, auch wenn diese Mitschriften für spätere Wiederholungen eventuell in eine für ihn bessere Form visualisiert werden müssen.

Besser lernen durch haptisches Lernen

Der haptische Lerntyp lernt mittels Berührung. Er muss die Sachen in der Hand halten und ertasten, um sie zu lernen. Dies klingt zwar etwas skurril, bedeutet aber eigentlich nichts anderes als „Learning by doing“. Sie müssen das Gelernte anwenden, um es zu verstehen und besser erlernen zu können. Haptische Lerner sind keine Theoretiker, weshalb für sie gerade extrem theoretische Themen sehr schwer zu verstehen sind. Bei einer anstehenden Studienwahl sollten sie besonders darauf achten, das Gelernte auch anwenden zu können. Studiengänge mit chemischem Hintergrund kommen ihnen in der Regel gelegen, da hier die Theorie oftmals in Laborversuche transferiert wird. Wenn sich einem haptischen Lerner hingegen die Möglichkeit bietet sein Wunschstudium in einem dualen Studium zu absolvieren, sollte er diese unbedingt wahrnehmen. Der Praxisbezug erleichtert ihm das Verständnis. Hier kann er die Theorie in die Praxis umsetzen und so besser lernen. Sind haptische Lerntypen gezwungen sehr theoretische Themen zu lernen, so kann das Schreiben eine gute Möglichkeit sein, um das Lernen zu optimieren. Im weitesten Sinne kann nämlich auch das Schreiben als eine Tätigkeit angesehen werden, weshalb haptische Lerner vor allem durch häufiges, sich wiederholendes Schreiben besser lernen.

Besser lernen durch kommunikatives Lernen

Der letzte im Bunde ist der Lerntyp, der über die Kommunikation besser lernt. Er benötigt idealerweise einen stetigen Austausch mit Mitschülern oder Kommilitonen. Er kann sich Fakten besser einprägen, wenn er in Lerngruppen oder Seminaren darüber diskutieren oder sprechen kann. Für ihn ist es extrem hilfreich sich zum Beispiel direkt nach einer Unterrichtsstunde oder einer Vorlesung mit seinen Freunden zusammen zu setzen, das eben Gelehrte zu besprechen und es in seinen eigenen Worten wiederzugeben. Die Wiedergabe in eigenen Worten spielt auch bei der mündlichen Abfrage eine entscheidende Rolle, die für den kommunikativen Lerner eine extrem wichtige Art der Lernkontrolle darstellt. Hierbei ist es nicht ausschlaggebend, dass der Fragende einen entsprechend fachlichen Hintergrund hat, weshalb auch jüngere Geschwister, Eltern oder Mitbewohner als Kommunikationspartner agieren können.
Das Lernen für ein Fernstudium in Zusammenhang mit einer eigenen Wohnung ohne Mitbewohner stellt vermutlich die worst-case-Bedingung für einen kommunikativen Lerner dar. Sollte man sich in dieser Situation befinden, hilft es Selbstgespräche zu führen und sich das Gelernte in eigenen Worten wiederzugeben. Man kann auch einen beliebigen Gegenstand in der Wohnung als Ansprechpartner deklarieren und zum Beispiel dem Kissen alles erzählen. Wenn einem die Lernmaterialien in digitaler Form vorliegen, kann man diese auch Freunden oder der Familie zukommen lassen und eine digitale Abfrage über eine Videokonferenz oder Telefon durchführen.

Darstellung aller Lerntypen anhand des Beispiels „Vokabeln lernen“

Man kann bereits vorwegnehmen, dass die meisten Leute unabhängig ihres Lerntyps mittels Karteikarten am besten Vokabeln lernen. Zum Beispiel können so einfache Wörter leichter aussortiert werden. Auch ermöglicht es ein Mischen der Karteikarten wodurch man wirklich die Wörter und nicht die Reihenfolge aus dem Heft lernt. Deshalb basiert die folgende Erklärung auch auf dem Lernen mittels Karteikarten.
Der auditive Lerntyp sollte sich die Wörter immer laut vorlesen. Sowohl die deutsche als auch die anderssprachige Bezeichnung sollten laut vorgesprochen werden, damit man die Möglichkeit hat das Gesagte abzuspeichern. Wer mag, kann sich beim Vorsprechen auch aufnehmen und sich die Audiodateien zum Beispiel beim Busfahren erneut anhören. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass jede Vokabel eine eigene Audiodatei erhält, da man ansonsten eventuell die Reihenfolge der Vokabeln auswendig lernt. Durch ein Abspielen der Audiodateien im Shuffle Modus kann man dies dann umgehen.
Der visuelle Lerntyp benötigt (wie bereits näher erläutert) Visualisierungen, um sich den Lernstoff besser einzuprägen. Schüler und Studenten, die diese Form des Lernens bevorzugen, sollten mit Symbolen auf Ihren Karteikarten arbeiten. Die deutschen Bezeichnungen der Wörter können mit Zeichnungen der Bedeutung ersetzt werden. Statt dem Wort „Haus“ kann auf der Karteikarte ein kleines Haus gezeichnet sein. Wer nicht gut zeichnen kann, kann auch Bilder ausdrucken und diese auf die Karteikarten kleben. Da auch das Schreiben als Visualisierungsprozess angesehen werden kann, sollten visuelle Lerner die Wörter beim Lernen ausschreiben und nicht nur angucken. Neben den Karteikarten können visuelle Lerner Bilder oder Szenerien ausdrucken, die einzelnen Gegenstände auf dem Bild mit einem dicken Stift beschriften und diese an markanten Stellen platzieren. Auch so können Vokabeln einprägsam gelernt werden.
Der haptische Lerntyp lernt besser, indem er das Gelernte anwendet. Neu gelernte Vokabeln sollten unmittelbar in den Sprachgebrauch aufgenommen werden. Im Kurzurlaub sollte man keine Scheu davor haben neu gelernte Wörter anzuwenden. Das Anwenden, in diesem Fall das Sprechen der neuen Wörter, führt dazu, dass diese Lerntypen besser lernen. Wenn sich dem haptischen Lerner diese Möglichkeit nicht bietet, sollte er beim Lernen der Karteikarten nicht einfach nur die Karteikarten angucken, lernen und zur Seite legen, sondern die anderssprachige Bezeichnung jedes Mal auf einem Schmierzettel aufschreiben. Das wiederholende Schreiben kann im weitesten Sinne als eine „Anwendung“ gesehen werden und das Lernen verbessern. Es ersetzt sicherlich nicht das aktive Sprechen, ist jedoch eine gute „Notlösung“.
Es liegt auf der Hand, dass vor allem der kommunikative Lerntyp gelernte Vokabeln direkt anwenden und in den Sprachgebrauch aufnehmen sollte. Kommunikative Lerner sollten Seminare und Sprachrunden besuchen und bereits in der neu gelernten Sprache über Sachen sprechen und diskutieren. Auslandssemester und Sprachreisen sind ideal für ihn. Wie der auditive sollte auch der kommunikative Lerntyp die Wörter beim Lernen der Karteikarten aussprechen. Idealerweise bindet er die neuen Vokabeln direkt in ein Selbstgespräch ein. Es gibt auch Online Sprachkurse oder voraufgenommene Audiodateien, bei denen der Lerner aufgefordert wird die Lücken mit seinen eigenen Worten zu füllen.

Besser lernen in einem angenehmen Umfeld

Nachdem man sich bewusst gemacht hat, welche Lernmethode / Lernmethoden grundsätzlich ideal zu einem passt / passen, sollte man auf sein unmittelbares Umfeld beim Lernen achten. Niemand kann gut lernen, wenn er oder sie sich unwohl fühlt. Dies betrifft nicht nur die direkte Umgebung wie den Raum in dem man lernt, sondern auch Medien mit denen man sich auseinander setzt. Es gibt Personen, die sehr gern in Bibliotheken lernen, da dort die Ablenkungsmöglichkeiten reduziert werden und man durch das Lernen der anderen das Gefühl bekommt, dass man nicht alleine in einer unter Umständen unangenehmen Lernsituation ist (geteiltes Leid ist halbes Leid). Es gibt jedoch auch Personen, denen das Lernen in genau diesem Umfeld überhaupt nicht gefällt, da sie sich den Lernstoff als kommunikativer oder auditiver Lerntyp immer wieder laut vorlesen müssen (was in einer Bibliothek schlichtweg nicht geht) oder weil sie es einfach nicht mögen von anderen Personen potentiell beobachtet zu werden.
Genauso können sich die Personen bei der Auswahl der geeigneten Lehrmedien unterscheiden. Es gibt die Gruppe an Schülern und Studenten, die den Lernstoff ohne Probleme direkt aus PDF-Dateien und Power-Point-Präsentationen ziehen kann ohne sich die Informationen rauszuschreiben und es gibt die Gruppe, die jegliches Schulungsmaterial ausdrucken und in Papierform vor sich liegen haben muss, um damit ideal arbeiten zu können. Man sollte sich klar machen zu welcher Gruppe man letztendlich gehört und auch alle Möglichkeiten mal ausgetestet haben. Eventuell gefällt es einem doch in einer Bibliothek zu lernen, obwohl man sich stets davor gewehrt hat. Probieren geht hier über Studieren.

Ein organisierter Lernplan hilft besser zu lernen

Strukturiert lernt es sich viel besser als chaotisch. Man verfällt leicht in Panik, wenn man mit dem Lernen unüberlegt startet und wahllos jedes Themengebiert kurz überfliegt und keines davon präzise lernt. Dann kommt schnell das Gefühl auf, dass man niemals alles lernen kann. Daher sollte man den gesamten Lernumfang sichten und einen Lernplan erstellen. Hierfür kann der Lernumfang in verschiedene Teilabschnitte unterteilt werden. Ausgehend von der einem zur Verfügung stehenden Zeit kann man diesen Teilabschnitten ein bestimmtes Zeitfenster zuordnen. Wichtig ist, dass man Wiederholungstage berücksichtigt, da das ständige Wiederholen dazu beiträgt die Informationen in das Langzeitgedächtnis zu transferieren. Gerade bei einem umfangreichen Lernstoff kann es passieren, dass man das (vor vier Tagen) Gelernte bereits wieder vergessen hat. Wiederholungen sind hier ein gutes Gegenmittel. Einzelne Teilabschnitte sollten zudem mit eigens gesetzten Deadlines versehen werden, die markieren, bis wann ein Teilabschnitt spätestens gelernt sein muss.